Philosophisch betrachtet

buergerpartei am 25. Januar 2012 um 21:35

Die wenigen Weisen haben und werden immer dasselbe sagen und die vielen ” Anderen “  haben und werden immer das Gegenteil tun. So wird es auch ewig bleiben.

Wir werden diese Welt ebenso dumm und ebenso schlecht verlassen, wie wir sie vorfanden, als wir  in ihr ankamen.  VOLTAIRE

Das letzte Argument

In weiser Voraussicht hat die Mutter Natur allen Jugendlichen Illusionen von machbaren Dingen wie Freiheit und Frieden mitgegeben um nicht schon vorzeitig daran zu zerbrechen. Mit jedem Tag des Alterns zerbricht diese Fassade, und wir müssen eingestehen, dass es unmöglich ist die menschliche Natur zu ändern und wir einem Irrtum unterlegen sind.  Solange es Menschen gibt wird es Konflikte im Privatleben, in der Schule, im Berufsleben und damit auch bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen den Menschen geben.  Durch Zusammenschluss verschiedener Rassen, Religionen und Kulturen wird nicht ein erträgliches Zusammenleben gefördert,  sondern das Ausbrechen von Konflikten gefördert.
Das letzte Argument für die EU ist die scheinheilige Verbrüderung aller Menschen und der ewige Friede auf der Erde.  Dies hat aber in der menschlichen Geschichte noch nie funktioniert.  Daran ist schon Jahrhunderte lang die katholische Kirche gescheitert.  Nicht einmal die Französische Revolution von 1789 – 1799 mit der Devise “ Brüderlichkeit „ hat dieses Kunststück vollbracht, da sich diese „Brüder“ später gegenseitig getötet haben.  Alleine schon im Privatleben ist dies nicht überall möglich. Wie viele Familienmitglieder und Nachbarn haben wirklich ein ungetrübtes Verhältnis zueinander?

Aber der Hauptgrund ist wohl, dass Politiker und Religionsgemeinschaften in Wirklichkeit gar kein Interesse daran haben,  da sie dadurch mit einem Schlag überflüssig werden und keine Macht mehr auf die Bürger ausüben könnten.
Über Sympathie oder Antisympathie entscheidet noch immer jeder einzelne Mensch selbst.  Es ist seine persönliche Freiheit jemanden,  sei es ein Inländer oder Ausländer,  sympathisch zu finden oder nicht, und hat mit Fremdenfeindlichkeit nichts zu tun.
Die persönliche Entscheidung über Sympathie oder Antisympathie eines jeden einzelnen Menschen richtet sich gegen die mediale Zwangsverpflichtung nach der Devise “ und willst du nicht mein Bruder sein, so schlag ich dir den Schädel ein “. Dies ist nämlich eine Einschränkung der persönlichen Freiheit.

Die Zeit
Lautlos bewegt sie sich durch Räume und Du erkennst sie an dem Wuchs der Bäume, deine Kindheit, deine Träume.
Anfangs kam sie Dir nicht nahe, scheute Dein Gesicht, doch mit Stunden Tag und Jahren gewöhnte sie sich doch an Dich.
War es bei einer munteren Runde oder gar bei einem Grabgesang, als sie scheu Dir einen Blick zuwarf. Diesen Blick kannst Du nicht deuten, war es Liebe oder Hass, für dies Anlitz fehlt Dir jeglich Maß.
Autor: Michael Kapitan

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